Kommunalwahl 2024

Wahlkreise

Kandidat*innen

Wahlprogramm

Am 09. Juni 2024 finden in Brandenburg neben der Europawahl auch die Kommunalwahlen statt. In Frankfurt (Oder) wählt man in dieser Kommunalwahl die Stadtverordnetenversammlung und die Ortsbeiräte in den einzelnen Ortsteilen.

Frankfurt (Oder) gliedert sich bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung in drei Wahlkreise. DIE LINKE. Frankfurt (Oder) wählte am 17. Februar 2024 in einer Aufstellungsversammlung ihre Kandidat*innen für die einzelnen Wahlkreise. Insgesamt treten für unseren Kreisverband 23 engagierte Genoss*innen und parteilose Sympathisanten an.

Wahlkreise zur Kommunalwahl 2024
Stadtverwaltung Frankfurt (Oder)

Wahlkreis 1
südliches Stadtgebiet, Teile der Innenstadt, Gubener Vorstadt, Alt- und Neuberesinchen

Wahlkreis 2
westliches Stadtgebiet, Teile von Süd

Wahlkreis 3
nördliches Stadtgebiet, Teile der Innenstadt


Listenplatz 1: Sandra Seifert
Sandra Seifert Wahlkreis 1 Kommunalwahl 2024
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Gleichberechtigte Zukunftschancen für alle Kinder, Jugendlichen sowie deren Familien ist seit vielen Jahren ein Schwerpunkt meiner politischen Arbeit. Solidarität und ein friedliches Miteinander sind dabei für mich wichtige Voraussetzungen.

Listenplatz 2: Stefan Kunath
Stefan Kunath
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Mit Frankfurt im Herzen Kommunalpolitik gestalten heißt für mich, trotz der Gräben, die unsere Zeit prägen, stets nach den Gemeinsamkeiten zu suchen. Konsens und Kompromiss sind besser als Sieg oder Niederlage. Lasst uns respektvoll miteinander umgehen, um das Beste für Frankfurt zu erreichen.

Listenplatz 3: Karin Muchajer
Karin Muchajer
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Seit nunmehr 25 Jahren als Stadtverordnete bemühe ich mich mit meinen Fähigkeiten und Kompetenzen für Frankfurt (Oder). Insbesondere die Rechte von Kindern liegen mir am Herzen. Ich nehme die Sorgen, Nöte und auch Erfolge von Familien ernst und möchte sie bei den alltäglichen Herausforderungen unterstützen.

Listenplatz 4: Sandro Jahn
Sandro Jahn
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

„Frankfurt (Oder) im Herzen“. Ich bin entschlossen, mich leidenschaftlich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen und dafür zu sorgen, dass junge Menschen in Frankfurt (Oder) eine aussichtsreiche Zukunftsperspektive haben. Gemeinsam können wir die
Folgen des demographischen Wandels abfedern und unsere Stadt zu einem lebendigen, attraktiven Zuhause für alle machen. Für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft unserer Stadt!

Listenplatz 5: Anas Kalaf
Anas Kalaf Wahlkreis 1 Kommunalwahl 2024
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

In unserer Stadt sollte ein starkes Bekenntnis zum interkulturellem Zusammenleben und Dialog im Vordergrund stehen. Diese Werte entsprechen dem Ideal der kulturellen Vielfalt, Inklusion für Alle und den gemeinsamen Werten der Demokratie und Menschlichkeit, für die ich stehe. Ob in lokalen Vereinen, am Arbeitsplatz, in der Universität oder in der Stadtverordnetenversammlung: Mit interkulturellen Kompetenzen und Frankfurt im Herzen setze ich mich dafür ein.

Listenplatz 6: Lukas Lindemann
Lukas Lindemann
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Meine Arbeit im Quartiersmanagement und als sachkundiger Einwohner im Wirtschaftsausschuss ermöglichte mir, aktiv an der Stadtentwicklung mitzuwirken und Einblicke in drängende Themen zu gewinnen. In der Stadtverordnetenversammlung will ich daher weiter meinen Fokus auf die Bekämpfung von Leerstand, verbesserte Standortbedingungen und
innere Sicherheit legen.

Listenplatz 7: Christian Lehmann
Christian Lehmann
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Ich bin 51 Jahre alt, Einzelhandelskaufmann, lebe und wohne in Frankfurt (Oder). Seit nunmehr fünf Jahren bin ich sachkundiger Einwohner unserer tollen Stadt und auch Mitglied im Ausschuss für Kultur, Bildung, Sport und Bürgerbeteiligung. Da ich Vater von fünf Kindern bin, möchte ich mich stark machen, dass alle Kinder in der Schule und der Kita ein kostenloses Mittagessen bekommen. Außerdem möchte ich mich für das Thema Barrierefreiheit stark machen.

Listenplatz 8: Holger Rösler
Holger Rössler
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Seit 1978 lebe ich in Frankfurt (Oder) und setze mich als Gewerkschaftssekretär für gute und bessere Arbeitsbedingungen ein. Für die weitere wirtschaftliche Entwicklung und für ökologische Fragen brauchen wir einen guten ÖPNV und gute Verkehrsanbindung nach Berlin sowie in die Ortsteile und Dörfer.

Listenplatz 9: Tim Berthold
Tim Berthold
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Deshalb Banden bilden: Gegen den Klimawandel, hohe Mieten, niedrige Löhne, gegen die Ausbeutung! Unsere Antwort ist immer: Solidarität! Tun wir uns zusammen, egal ob in Vereinen, Unterstützungsorganisationen oder innerhalb der Kommunalpolitik! Denn: Die Pflanze der Demokratie muss wachsen! Und unsere Möglichkeiten wachsen mit ihr!

Listenplatz 1: Wolfgang Neumann
Wolfgang Neumann
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Wichtig ist, dass man an die Lösung von Problemen mit großer Sachlichkeit und Verantwortung herangeht. Man kann alles kritisieren – aber gestalten, und zwar sozial und gerecht, ist wichtiger. Mit Sinn und Verstand und nicht mit dummen bis gar menschenfeindlichen Geschwätz werden die Lebensverhältnisse verbessert.

Listenplatz 2: Gabriele Häsler
Gabriele Häsler
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Barrierefreie Brücken in allen Lebensbereichen bauen, ich bin dabei.
Mit Achtsamkeit und Empathie auch die älteren Mitbürger in das städtische Leben einbeziehen.
Dafür stehe ich.

Listenplatz 3: Annelie Böttcher
Annelie Böttcher
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Ich setze mich für alte und junge Menschen ein. Hauptsache sozial und gerecht!
Ob in meinem Laden, der Partei, der Volkssolidarität oder der Bürgerbühne: Gemeinsam und solidarisch kann die Stadt vieles erreichen.

Listenplatz 4: Stephan Pierau
Stephan Pierau
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Als gebürtiger Frankfurter, Wiederkehrer und selbstständiger Friseurmeister sehe ich jeden
Tag, welche Möglichkeiten Frankfurt (Oder) für eben diese Wiederkehrende und für Unternehmen bietet. Um in Zukunft Frankfurt (Oder) wirtschaftlich attraktiv und sichtbar zu machen, kandidiere ich für die Stadtverordnetenversammlung. Machen ist besser als nur wollen.

Listenplatz 5: Stephanie Wustrack
Stephanie Wustrack
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Ich bin 41 Jahre jung und in Frankfurt (Oder) geboren. Meine Heimatstadt liegt mir sehr am Herzen. Als bisherige sachkundige Einwohnerin im Ausschuss für Gleichstellung, Gesundheit, Soziales und Integration habe ich mich die letzten Jahre für die Stadt bereits einbringen können.
Den Alltag unserer Stadt weiterhin barrierefrei zu gestalten ist mein Ziel.

Listenplatz 6: Frank Bretag
Frank Bretag
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Gleiches Recht für alle – bedeutet aber auch gleiche Pflichten für alle. Wir brauchen Steuergerechtigkeit im Bund und in der Kommune. Ob im Freien Bürgerradio Słubfurt oder beim Brückenfest – nichtkommerzielle Angebote für alle in der Stadt sind mir ein Anliegen.

Listenplatz 7: Jana Peterschick
Jana Peterschick
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Ich möchte mich als Kandidatin für die Stadtverordnetenversammlung vor allem für soziale
Themen einsetzen. Ich kämpfe für eine sanktionsfreie Mindestsicherung, gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen für alle.

Listenplatz 8: Kathleen Strobach
Kathleen Strobach
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Als Coworking-Managerin heiße ich jeden Menschen im BLOK O willkommen. Als gebürtige Erzgebirgerin kam ich 2008 nach Frankfurt (Oder) und studierte Europäische Kulturgeschichte an der Europa-Universität Viadrina. Die Möglichkeit, unterschiedliche Menschen im Coworking Space zu treffen und zusammenzubringen, reizt mich. Ich möchte mich für Bildung, Kultur und die Stärkung der Doppelstadt engagieren.

Listenplatz 1: Jan Augustyniak
Jan Augustyniak
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Ich bin seit 2019 für Sie in der Stadtverordnetenversammlung aktiv, dies will ich auch weiterhin mit Blick auf soziale Gerechtigkeit tun. Mir ist es wichtig, dass die Frage und das Erreichen
von Gerechtigkeit für alle Lebensbereiche und alle Bürger:innen in unserer Stadt an Bedeutung gewinnt. Darunter verstehe ich, dass unsere Stadt für alle Schichten unserer Gesellschaft zugänglich ist, egal ob in der Schwimmhalle, beim Staatsorchester oder im Bereich Wohnen.

Listenplatz 2: Anja Kreisel
Anja Kreisel Wahlkreis 3 Kommunalwahl 2024
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Eine Stadt für alle! Ich setze mich leidenschaftlich für die Entwicklung von Frankfurt (Oder) als einer gesunden Stadt für alle ein. Mein Ziel ist es, eine Stadt mitzugestalten, die den täglichen Bedürfnissen aller Bürger:innen gerecht wird und aktiv zur Verbesserung unserer Lebensqualität beiträgt.

Listenplatz 3: Carmen Winter
Carmen Winter
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Kunst ist Arbeit. Von Arbeit muss man leben können. Deshalb setze ich mich für eine faire Honorierung künstlerischer Arbeit ein. Gleichzeitig müssen Kunst und Kultur zugänglich für alle bleiben.

Listenplatz 4: Wolfgang Welenga
Wolfgang Welenga
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

1951 wurde ich in Frankfurt (Oder) geboren, meine zwei Kinder sind mittlerweile erwachsen und ich bin der Oderstadt treu geblieben. Mein Engagement gilt der Stärkung des grenzübergreifenden Rettungs- und Katastrophenschutzes sowie die Stärkung der Ortsteile, wofür ich mich jetzt schon als Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr in Frankfurt (Oder) einsetze.

Listenplatz 5: Frank Kreitner
Frank Kreitner
DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Als Kandidat für die Stadtverordnetenversammlung von Frankfurt (Oder) engagiere ich mich für eine bessere psychische Versorgung und für die Förderung der Digitalisierung in verschiedenen Bereichen. Ich strebe danach, unsere Stadt lebenswerter und zukunftsfähig zu gestalten. Wählen Sie mich für eine fortschrittliche und gesunde Stadtgesellschaft!

Listenplatz 6: Christoph Ewert
Christoph Ewert
Tom Berthold / DIE LINKE. Frankfurt (Oder)

Ich habe weder Frankfurt noch mich aufgegeben und bin überzeugt, dass der Mensch dem Menschen Freund und kein Feind sein kann. Ohne Die Linke gäbe es gar keine Partei mehr, die sich für Arbeiter:innen mit Mindestlohn, Kinder mit Armutserfahrung oder den Frieden zwischen den Geschlechtern und in der Welt einsetzen würde.


Kurzprogramm zur Kommunalwahl am 09. Juni 2024

Unser Herz schlägt für Frankfurt (Oder), einer Stadt, in der ein gutes Leben, bezahlbares Wohnen, ein guter ÖPNV und gute Bildung für alle Einwohnerinnen und Einwohner möglich sind und die ihren Beitrag zum klimaneutralen Umbau unserer Gesellschaft leistet. Das sind unsere fünf Schwerpunkt. Dafür wollen wir uns mit einer starken Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung einsetzen.

Unser Engagement gilt dem Ausbau Frankfurts als einem wirtschaftlich starken und kulturell vielfältigen Standort, der selbstbestimmtes Leben ermöglicht und gute Arbeit für alle bietet. Unser Ziel ist es, für ältere Bürger:innen eine sichere Existenz und ein gesundes Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen. Sportvereine und Kultureinrichtungen leisten wertvolle Arbeit für die Stadtgesellschaft, weswegen sie besser unterstützt werden müssen. Unser Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem die europäische Idee lebt und täglich gelebt wird. Wir setzen uns für eine offene, vielfältige und internationale Stadt ein, in der das friedliche Miteinander der Menschen im Mittelpunkt steht.

Wir möchten ein lebendiges Frankfurt (Oder), in dem jeder ein bezahlbares Zuhause findet und das aktiv auf demografische Veränderungen und Zuzug reagiert. Angesichts einer älter werdenden Bevölkerung und steigenden Zuzugs aus dem Umland und Berlin ist es unser Ziel, unser Stadtentwicklungskonzept fortschrittlich anzupassen. Wir setzen uns dafür ein, dass Mieten bezahlbar bleiben, um allen Generationen ein gerechtes und inklusives Zuhause zu bieten.

Klima- und Umweltschutz sind sozial gerecht zu gestalten. Durch die Förderung lokaler grüner Stromerzeugung wollen wir die Frankfurter:innen finanziell entlasten. Zusätzlich streben wir an, die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und des Fahrradnetzes deutlich attraktiver zu gestalten. Saubere Luft, Trinkwasser, Grünflächen, Parks sowie der Erhalt von Bäumen und Wäldern sind unverzichtbare Bestandteile einer lebenswerten Stadt.

  • Kostenlose Nutzung von Bus und Straßen- bahn für Kinder, Jugendliche und Auszubildende
  • Entwicklung eines lokalen Solar-Einspeisetarif, bei dem der auf Frankfurter Flächen produzierte Solarstrom vorrangig von den Bürger:innen genutzt wird, z. B. durch Langfrist-Liefer- verträge zwischen Anlagenbetreibern und den Stadtwerken
  • Unterstützung des Anschlusses Frankfurts an das geplante Wasserstofftransportnetz zwischen Berlin, Eisenhüttenstadt und der Lausitz
  • Erhaltung, Erneuerung und ggf. Ausbau des Straßenbahnnetzes als Rückgrat des ÖPNV, um Anreize für diejenigen zu schaffen, die derzeit das Auto für ihren täglichen Weg zwischen Wohn- und Arbeitsstätte nutzen, um die Belastung durch Feinstaub, Stickoxide und Lärm in der Stadt zu verringern
  • Weiterer Ausbau der Barrierefreiheit an Halte- stellen und am Fahrzeugbestand unter der stär- keren Einbeziehung des Behindertenbeirats
  • Unterstützung der Forderung für die Reaktivierung des Bahnhaltes in Booßen gegenüber dem Land Brandenburg
  • Systematischer Ausbau des grenzüberschrei- tenden Radwegenetzes unter Einbeziehung der Bürger:innenanregungen, Erstellung einer Liste von Straßen für Fahrradstraßen, Ausbau von Fahrradabstellmöglichkeiten
  • Ausbau der Investitionen in die Reparatur von Gehwegen

Eine gute Ausbildung ist entscheidend für ein eigenständiges und verantwortungsvolles Leben. Wir setzen uns dafür ein, dass jede:r ungehinderten Zugang zu Bildung und Ausbildung hat, ohne Diskriminierung und unabhängig von finanziellen Möglichkeiten oder sozialem Status. Besonders wichtig ist uns die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen in Frankfurt.

  • kostenfreie Essensversorgung an Kitas und Grundschulen
  • Flexible Kita-Öffnungszeiten mit ausreichen- der Personalausstattung, um den Bedürfnis- sen von Familien gerecht zu werden
  • Fortsetzung der Sanierung von Kitas, Schulen und Sportstätten
  • verantwortungsvolle Weiterführung der Digitalisierung in Kitas und Schulen mit medienpädagogischer Unterstützung
  • Schulkrankenpfleger:innen & Sozialarbeiter:innen an allen Schulen
  • Kontinuierliche Verbesserung und Ausbau der Zusam- menarbeit zwischen Stadt und Europa-Universität Viadrina sowie Unterstützung bei der Zielsetzung, das Wachstum der Studierendenzahl wieder anzukurbeln
  • Ausbau von bilingualen Bildungsangeboten in Kindertagesstätten und Schulen sowie Fortführung und Erweiterung des Projekts „Nachbarsprache“ in der Doppelstadt